Jahrestreffen

des Brigitte-Irrgang-Freundeskreises e.V.

2016

 

 

 

 

 

Beitritt von 101 Krickerhauern zum Freundeskreis

 

Am 29. September 2016 traten 101 Krickerhauer zwischen 30 und 80 Jahren dem Brigitte-Irrgang-Freundeskreis e.V. bei. 101 weiße Rosen stehen für sie an Brigittes Grab.

 

Siehe auch das Foto unter  "Geboren in Krickerhau"!

 

 

Vorschau auf 2017

 

Uraufführung am 11. August 2017 in Loitz

B  R  I G  I  T  T  E  

Ein Loitzer Oratorium in sieben Szenen

für eine konzertante oder halbszenische Aufführung

von Nikolaus Schapfl

 

am Freitag, 11. August 2017, 20.00 Uhr

in der St.-Marien-Kirche, Loitz

 

Es singt der Permonik-Chor aus Karviná, Tschechische Republik.

Näheres unter "Oratorium".
 

Die Uraufführung fällt in die Schulferien vieler Bundesländer. Sie kann mit einem Urlaub auf der Insel Usedom verbunden werden. Angebote für Familien, Gruppen und Einzelgäste macht das St.-Otto-Haus für Begegnung und Familienferien in Zinnowitz. Näheres auf Anfrage über den "Briefkasten".

 

Wir vermitteln auch gerne ein günstig gelegenes Hotel in Demmin , in dem ein Zimmerkontingent vorgemerkt ist. Näheres auf Anfrage über den "Briefkasten".

 

 

 

Jahrestreffen des Brigitte-Irrgang-Freundeskreises e.V.

am 30. September 2017 in Loitz.

 

 

 

 

  

 

Am 6. April feiert die katholische Kirche die selige Pierina Morosini, eine italienische Märtyrerin der Reinheit.

 

 

 

 

 

Genau wie Brigitte Irrgang hatte sich auch Pierina Morosini die heilige Maria Goretti als Vorbild gewählt. Sie nahm sogar an deren Seligsprechung am 27. April 1947 in Rom teil. Pierina Morosini wollte einem religiösen Orden beitreten, aber ihre Familie war sehr arm und brauchte ihre Mithilfe beim Unterhalt. Pierina erkannte, dass sie „heilig werden kann, ohne einem Konvent anzugehören“. Der Bischof von Bergamo bezeugt, dass sie das Martyrium erleiden durfte, weil sie vorher heiligmäßig lebte. Pierina Morosini starb am 6. April 1957. Sie wurde am 4. Oktober 1987 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Ihr Leichnam ruht in der Pfarrkirche von Fiobbio (Gemeinde Albino).

 

Der Bischof von Bergamo schrieb anlässlich ihrer Seligsprechung:

« Pierina Morosini è stata beatificata perché martire della verginità; e così, facile è stato il confronto con Maria Goretti. Ma mentre Maria Goretti è santa perché martire, la nostra Pierina è martire perché santa. Martirizzata a 26 anni, aveva fatto precedere una vita intrecciata di virtù eroiche che, se non hanno meritato il dono del martirio, l'hanno adesso senza dubbio preparato »

Übersetzung: Pierina Morosini wurde selig gesprochen als Märtyrerin der Jungfräulichkeit. So liegt ein Vergleich mit Maria Goretti nahe. Maria Goretti wurde heilig, weil sie das Martyrium erlitt. Unsere Pierina dagegen wurde zur Märtyrerin, weil sie heilig war. Als sie mit 26 Jahren das Martyrium erlitt, führte sie ein Leben, das in heroischem Grad tugendhaft und heiligmäßig war. Sie hat sich dadurch das Martyrium verdient, zumindest aber darauf vorbereitet.

(Mons. Giulio Oggioni, Bischof von Bergamo, Pastoralbrief an seine Diözese 1987, http://it.wikipedia.org/wiki/Pierina_Morosini , 06.04.2013). 

 

 

 

Wie können Eltern und Geschwister mit der Ermordung ihrer kleinen Tochter und Schwester umgehen?

 

Das Bayerische Fernsehen brachte am 19.11.2012 folgende Reportage, die über den Link angeschaut werden kann. Gabriele Karl gibt ein eindrucksvolles Zeugnis davon, wie der Glaube der katholischen Kirche dem Leben neuen Halt und neuen Glanz gibt.

Lebenslinien Wenn ein Kind ermordet wird - 17 Jahre später

Bayerisches Fernsehen

Montag,19.11.2012
21:45 bis 22:30 Uhr

Originalitel: Wenn ein Kind ermordet wird - 17 Jahre später (D, 2012)

Regie:SteffiIllinger
Länge:45 Min.

 

 

0 Uhr  Treffen am Grab von Brigitte Irrgang auf

 

 Rechtzeitig zu Ostern 2012 wurde das
Brigitte-Irrgang-Denkmal in Loitz repariert

 

 

Fotos: Ulrike Rosenstädt


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Auszug aus dem

Vorpommern Kurier vom 12. April 2012

 

Neue Kugel leuchtet gegen das Vergessen

 

 

Von unserem Redaktionsmitglied Ulrike Rosenstädt

 

LOITZ/JARMEN

Eine Firma aus Jarmen hat jetzt den Gedenkstein für Brigitte Irrgang vor der Loitzer Grundschule repariert. Kein alltäglicher, sondern ein recht emotionaler Auftrag, wie wir vor Ort erfuhren.

 

Es ist ein ganz besonderer Ort in der Stadt. In unmittelbarer Nähe der Loitzer Grundschule befindet sich ein Gedenkstein – besser gesagt eine Gedenkkugel, die von zwei Bänken eingerahmt wird. Dort, wo jetzt Kinder munter durcheinander reden und lachen, fand 1954 ein Kinder leben ein sehr trauriges Ende – Brigitte Irrgang wurde vor der Schule ermordet. Die Geschichte dieses elfjährigen Mädchens hat die Stadt tief erschüttert und berührt sie bis heute. Auch deshalb ist es dem im Jahre 2011 gegründeten Brigitte-Irrgang-Freundeskreis und der Stadtverwaltung wichtig, dass dieser Ort zum Verweilen und gleichermaßen zum Nachdenken einlädt. Leider wurde die Glaskugel, die den Stein ziert, in der Vergangenheit stark beschädigt. Beide, Freundeskreis und Stadtverwaltung, kümmerten sich nun um eine Reparatur, sagte Freundeskreis-Mitglied Johannes Winter. Die notwendigen Arbeiten übernahm die Jarmener Firma Naturstein Feilhaber. „Leider nicht zum ersten Mal, die Glaskugel wurde schon öfter beschädigt“, sagte Peer Reisener. Für ihn sei dieser Auftrag kein alltäglicher: „Die Arbeiten hier an dem Denkmal sind mit Emotionen verbunden.“ Die Inschrift zu lesen, die Kugel zu montieren und schließlich auch darüber nachzudenken, warum so ein Ort immer wieder auch Anlass zur Zerstörung gibt – sind Momente, die den Jarmener gedanklich beschäftigen. Peter Irrgang, der Bruder von Brigitte, weiß die Arbeit der Fachleute sehr zu schätzen. Doch auch den Umgang der Stadt mit „diesem Schatz“, wie er den Ort bezeichnet, schließt er in seinen Dank mit ein. Über diejenigen, „die immer wieder ihre Wut und ihren Zorn aus sich herausbrechen lassen, in dem sie den Gedenkstein beschädigen“, sagt der Münchener in einem Telefongespräch mit unserer Zeitung: „Nun, sie wissen nicht wirklich, was sie in diesem Moment tun.“ Eher Wut als Übermut vermutet er hinter den Beschädigungen. Seiner Hoffnung, dass die Menschen nun wieder an der Kugel verweilen, gibt er ebenso Ausdruck wie seinem Dank an all jene, die „den Schatz“ zu hüten bereit sind.